Reise mit der Ornithologischen Gesellschaft Bayern nach Südiberien - Südiberien

Begegnungen mit der Vogelwelt in Andalusien, der Algarve und Alentejo
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24. April - 8.Mai  2022

Reise mit der Ornithologischen Gesellschaft Bayern nach Südiberien (Spanien & Portugal)
Lutz und Uta Schmechta
Andalusien, Algarve, Alentejo, Extremadura
REISEBERICHT
Südiberien
Written by Lutz und Uta Schmechta

Vom 24.April bis 8.Mai konnten wir mit der Ornithologischen Gesellschaft Bayern in den Süden der iberischen Halbinsel reisen. Unsere Route führteuns von Sevilla an die Atlantikküste Spaniens und Portugals und in die küstennahen National - und Naturparks. Wir erkundeten den Donana Nationalpark mit seiner Dünenlandschaft bei El Rocio.
Wir überquerten den Grenzfluss Guadiana zwischen Spanien und Portugal auf der Guadiana's International Bridge, hier wanderten wir durch das Naturreservat um Castro Marim im Mündungsgebiet des Guadiana mit seinen Salinen, entdeckten Winkerkrabben, erspähten Limikolen und erfuhren einiges über die Pflanzen in dieser besonderen amphibischen Landschaft am Übergang von Land und Meer. Vom Küstenstädtchen Tavira aus ging es sternförmig in die nahegelegenen Naturreservate des Naturparks Ria Formosa entlang der Küste und dann weiter zum südwestlichsten Punkt Europas mit dem Cabo San Vincente bei Sagres. Von Sagres aus führte uns eine Exkursion aufs offene Meer und ein weiterer Ausflug zum Cabo Sardao und seiner spektakulären Küstenlinie. Nach einem Abstecher zu den Marschgebieten bei Portimao wendeten wir uns wieder landeinwärts. Es ging in die Steppen des Alentejo um Castro Verde mit der Suche nach den Zwerg – und Großtrappen. Die Korkeichenhaine der Extremadura und der Nationalpark Montfragüe mit seinen Geierfelsen rundeten das dichte und vielseitige Programm ab. Am 8.Mai stiegen wir voller Eindrücke und mit vollgepackten Speicherkarten wieder am Flughafen von Sevilla aus dem Bus.

Insgesamt sahen wir rund 193 Vogelarten, dazu verschiedene Säugetierearten, verschiedene Amphibien und Insekten, dazu Pflanzen!  Für uns persönlich waren zahlreiche Erstsichtungen dabei und wir erlebten es als Bereicherung, in der Gruppe mit ornithologischer und botanischer Expertise und Fotobegeisterung unterwegs zu sein.
 
Da einige aus der Gruppe schon mehrfach und auch vor Jahrzehnten in der Region unterwegs gewesen waren, stellten sie im Vergleich zu damals einen erheblichen Schwund in der Insektenvielfalt und – Dichte fest. Dafür war an der Küste im Hinterland an Stelle von Feuchtgebieten ein anderes Meer entstanden, das Mare Plastico, mit seinen Gewächshäusern vor allem für Erdbeeren.

Die Routen
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