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Wolfsgeheul die II.

In einer Abstimmung entscheiden sich die meisten fürs Weiterfahren und dafür, in einem Hochtal jenseits des Flusses zu zelten. Gozo kennt dieses Tal, der Talgrund ist mit Birken bestanden, große Granitfelsblöcke ruhen in sich und wirken, als hätte Henri

"Wolfshügel"
"Wolfshügel"

Moore sie höchstpersönlich behauen und zu einer seiner runden sinnlichen Frauenfiguren geformt. Einige von ihnen würden sich als Skulptur in einem Landschaftspark oder einer Fußgängerzone gut machen (Bitte jetzt nicht mit dem Tieflader dort anrücken, Sie würden den Ort eh nicht finden, den genauen Lageplan verraten wir hier auch aus anderen Gründen nicht!).

Oben am Hang schlagen wir unsere Zelte auf. Wir fühlen uns hier weit sicherer und geborgener als unten in dieser Talsenke bei den Hütten. Nachts wartet dann noch ein Highlight auf uns: Zuerst denken wir, unser Zeltnachbar produziert das Wolfgsgeheul oder es wird vom Band abgespielt. Aber es wirkt sehr echt und ist echt. Die dunkleren Stimmen der Altwölfe, die jungen Wölfe, die noch "üben".. Wir sehen die Wölfe nicht. Ihre Rufe verlieren sich in der Ferne. Denn am nächsten Morgen haben sie ihre Jungen bereits in Sicherheit gebracht. Wölfe sind Freiwild in der Mongolei und symbolisieren für viele eine Bedrohung für ihre wirtschaftliche Existenz. Die Wölfe haben wir also verpasst. Dafür läuft uns eine echte Rarität in die Arme.  weiterlesen