Richtung Daschbalbar und der See

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Am Sturmsee

Daschbalbar als unser nächstes Ziel wird in den Ankündigungen unseres Veranstalters als Naturschutzgebiet beschrieben,„eine Kette von Süßwasserseen  und der Salzsee Tsagaan

Am See
Am Ufer des Sees

Nur . Geplant ist die Weiterfahrt Richtung Süden zum Salzsee Yakhi Nuur. Laut Reisebeschreibung verschiedener Veranstalter „Rastplatz für sibirische Vogelarten auf ihrem Weg nach Südostasien.“  Dass diese Gegend wasserreich gewesen ist, sehen wir an zahlreichen Bachbetten, die wir durchqueren. Sie führen kein Wasser.
Diese scheinbareBequemlichkeit ist jedoch ein Alarmzeichen. Viele Wasserläufe sind bereits seit Jahren ausgetrocknet.

Das berichten uns Nomaden, die wir im Winterquartier besuchen. Wir seien die ersten „Wissenschaftler“, die seit Jahren wieder hier vorbeikämen.  Zweck unseres Besuchs ist der Kauf eines ( toten, dh. frisch geschlachteten )  Hammels . Sie laden uns ein in ihre Hütte zu Milchtee und Keksen, Gozo übersetzt den Versuch einer Unterhaltung unter dem Familienschrein mit den Photos, dem Bhuddabild und der Kommode mit dem neuen DVD-Recorder. Die Wände sind mit Teppichen verkleidet.

Trotz strahlenden Sonnenscheins draußen erklären sie: Wir ziehen noch nicht los.

Das Lager wird eingerichtet
Das Lager wird eingerichtet

Es kommt schlechtes Wetter. Die einzigen Wolken, die wir von drinnen sehen, sind die Staubwolken, welche die draußen galoppierenden halbwilden Pferde aufwirbeln, sie zeigen keine Neigung, sich im Paddock den Regularien von Arbeit, Schnurhalfter und Reiter zu beugen. Kurz zuvor ist der Sohn der Familie mit dem Motorrad zu den Herden gefahren, hat einen jungen Hammel ausgesucht und zurückgebracht. Das Tier blökt erschreckt über diese ungewohnte Transportweise, es ist seine erste und letzte Fahrt auf einem Motorrad.

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