Blauschwanz - Ringdrossel

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Portraits

Blauschwanz (Tarsiger cyanurus/Luscinia cyanura); Red-flanked bluetail


Familienzugehörigkeit: In der Forschung derzeit diskutiert, siehe unten.

Verbreitung in Finnland:

Blauschwanz (Tarsiger cyanurus) Rred-flanked bluetailDer Blauschwanz kehrt im Frühjahr aus seinen Überwinterungsgebieten in Südostasien zurück und brütet ab Ende Mai in den feuchten Bergmischwäldern Ostfinnlands. In Finnland ist es vorwiegend die Region Kuhmo und Kuusamo. In der Regel legt das Weibchen  zwischen 3 und 7 weiße, rotbraun gesprenkelte Eier und bebrütet sie für ca. 15 Tage.

Der 13-14 cm lange Vogel kehrt im Frühjahr aus seinen Überwinterungsgebieten in Südostasien zurück und brütet ab Ende Mai in den feuchten Bergmischwäldern Ostfinnlands. Dabei ist er eher selten und die Bestände wechseln.In der Regel legt das Weibchen 4-5 Eier.


Sein Aussehen:

Der Blauschwanz hat eine zierliche Silhuette und  ist ca. 14 cm groß. Er trägt beim ausgeprägten Männchenkleid im 2. Jahr die Farben Blau an Oberseite,  Kopf und Schwanz.  Orange an den Flanken und Bauch sowie Kehle zeigen sich klarweiss , wie auch ein angedeuteter Überaugenstreif.

Weibchen und Männchen im 1. Jahr sind grauoliv gefärbt ( bei den Männchen kräftig oliv ) am Rücken und Kopf mit weißer Kehlmitte, hellem Augenring  blauen Oberschwanzdecken und Schwanz. Die Flanken sind orange. Und schon die Jungvögel tragen den markanten blauen Schwanz bei geflecktem Jugendkleid. 
Nicht immer sind die Geschlechter voneinander zu unterscheiden, es gibt eine Variationsbreite bei Schnittmengen, oft sind es die Details, wie blaue Flügelränder oder dunkler olivfarbener Rücken ( Männchen ) oder ein grauolivfarbener Rücken (Weibchen und männlicher und weiblicher Jungvogel ).

Durch ihre Färbung verschmelzen die Vögel mit ihrer Umgebung, den schattigen Zonen und dem Unterholz der Taigawälder. Dort hält er sich zur Nahrungssuche in Bodennähe auf, ist aber dabei ständig mit Flügeln und wippendem Schwanz  in Bewegung, wenn er von seinem Ansitz aus ein Insekt erspäht und in flinkem Sturzflug erbeutet oder mit Flugsprüngen erhascht.



Laute und Gesang:

Ihr Gesang von hohen Baumspitzen herab, aber oft auch aus der Deckung heraus und bei Nacht ist markant und weittragend und nur beim ersten Eindruck mit dem des bekannteren Gartenrotschwanzes zu verwechseln.  Gerade, weil beides nebeneinander vorkommen kann und man nur mit Glück die Quelle entdeckt, dabei ist es meist ein Gartenrotschwanz, den man sieht und hört.

Der Blauschwanz hat ein schönes Gesangsrepertoire mit einer markanten Gesangsstrophe, die an den Gartenrotschwanz und Drosseln erinnert, aber doch für sich besonders klingt:
Sie schwingt sich in die Höhe, ilülü – und dann tonleitermäßig nach unten.
Der Warnruf am Nest ist ein tick tick oder ein kehliges Kerr….

Verwandtschaftsbeziehungen:

In den letzten Jahren rückten molekulargenetische Untersuchungen die Blauschwänze in die verwandtschaftliche Nähe der Fliegenschnäpper, während sie früher noch zu den Drosseln- Turdidae gerechnet wurden und teilweise noch werden. Insgesamt ist dies ein weites Feld und seriöse Quellen betonen, dass die Untersuchungen hier noch ergebnisoffen sind. Manchmal werden sie auch unter dem Gattungsbegriff der Erdsänger (Erithacinae) zusammengefasst. Dazu gehören Rotkehlchen (Erithacus), Nachtigall und Verwandte (Luscinia), Rotschwänze (Phoenicurus), Blauschwänze (Tarsiger), Ihnen ist gemeinsam das Erbeuten von Insekten und das Brüten nahe dem Boden, die etwa bei Gartenrotschwanz und Blauschwanz auftretende. delayed plumage maturation  junger Männchen bei gleichzeitiger Geschlechtsreife– all dies sind, wie oben beschrieben, auch die Merkmale des Blauschwanzes. Es wäre interessant, auch den Gesang der Vögel eingehend zu untersuchen, ob es Dialekte gibt, ob sich eine altersspezifische Ausprägung beobachten lässt. Auf jeden Fall war der Gesang schon eher zu hören, bevor der flüchtige und gut angepasste Sänger überhaupt ins Gesichtsfeld kommt.

http://atlas3.lintuatlas.fi/results/species/Red-flanked%20Bluetail



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